Leas Weg
Als ich zum ersten Mal mit Lea sprach, hatte sie bereits viele Jahre in einem Schweizer Industrieunternehmen gearbeitet. Ihre Projekte lagen verstreut in Präsentationen, Protokollen und internen Tools. Gemeinsam sortierten wir diese Spuren in Themenbereiche und wählten drei Vorhaben aus, die ihre Rolle besonders klar zeigten: eine Prozessverbesserung, eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die Einführung eines neuen Reportingformats. In ihrem digitalen Portfolio werden diese Projekte heute als Fallgeschichten erzählt – mit Fokus auf Ausgangslage, Rolle, Entscheidungen und Lernerfahrungen. Das half Führungskräften, ihre Arbeit auch ausserhalb der bisherigen Organisation zu verstehen.
Jonas Portfolio
Jonas kam mit dem Wunsch, seinen Quereinstieg aus dem Kulturbereich in die Produktentwicklung nachvollziehbar zu machen. Sein Lebenslauf wirkte auf den ersten Blick brüchig, doch in Gesprächen tauchten viele Situationen auf, in denen er komplexe Abläufe koordinierte und Teams moderierte. Im Portfolio ordneten wir seine Projekte entlang typischer Aufgaben in der Produktentwicklung: Nutzerinnen verstehen, Abläufe strukturieren, Entscheidungen dokumentieren. Jedes Projekt zeigt heute klar, wie er Verantwortung übernommen hat, ohne vertrauliche Details zu nennen. So entsteht ein roter Faden, der erklärt, warum sein Wechsel in ein neues Feld sinnvoll ist.
Aminas Fokus
Amina arbeitete freiberuflich an kleineren Mandaten und fühlte sich von der Menge an Einzelaufträgen überfordert. Gemeinsam bündelten wir ihre Arbeit in drei Schwerpunkte: Beratung, Umsetzung und Begleitung. Für jeden Schwerpunkt wählte sie zwei Projekte, die typische Situationen zeigen. In ihrem digitalen Portfolio gibt es nun pro Projekt eine kurze Übersicht, gefolgt von einer kompakten Fallbeschreibung. Auftraggebende sehen auf einen Blick, mit welchen Fragestellungen sie vertraut ist und wie sie in unterschiedlichen Kontexten vorgeht. Das Portfolio dient ihr inzwischen auch als Gesprächsgrundlage, wenn neue Anfragen kommen.
Marcos Ansatz
Marco suchte nach einer Möglichkeit, interne Innovationsprojekte sichtbar zu machen, ohne sensible Zahlen oder vertrauliche Strategien offenzulegen. In seinem Portfolio arbeiten wir deshalb stark mit abstrahierten Beschreibungen und klaren Rollenangaben. Jedes Projekt wird entlang unseres Kontext Kompasses erzählt, ergänzt um Hinweise, welche Inhalte bewusst ausgelassen wurden. So bleibt der Schutz des Unternehmens gewahrt, während seine Arbeitsweise trotzdem erkennbar wird. Rückmeldungen von HR zeigten, dass diese Form der Transparenz Vertrauen schafft, weil Grenzen klar benannt werden.